3. Waffenrechtsänderungsgesetz

DSB-Vizepräsidentin Susanne Mittag (Mitglied des Deutschen Bundestags) hat Werdegang und Änderungen des  Dritten Waffenrechtsänderungsgesetzes in einem Brief an die Mitglieder des Deutschen Schützenbundes zusammengfasst. Er kann hier vollständig nachgelesen werden:

Unter anderem,

  • sollen Bedürfnisprüfungen (§§ 4 und 14 WaffG-E) bezüglich Fortbestehens (nicht bezüglich Erwerbs) einer waffenrechtlichen Erlaubnis nach fünf und nach zehn Jahren erfolgen (entgegen der bisherigen Dreijahresregelung). Dabei sollen die Sportschützen in den letzten beiden Jahren vor der Prüfung (also für die Jahre 4 und 5 sowie 9 und 10) folgende Schießtrainings nachweisen: Mit einer erlaubnispflichtigen Waffe mindestens einmal im Quartal oder sechsmal verteilt über ein Jahr. Dies gilt pro Waffengattung, der Nachweis muss also einmal für Kurz- und einmal für Langwaffen erfolgen. Wie ursprünglich vorgesehen bleibt es dabei, dass nach zehn Jahren künftig die Mitgliedschaft in einem Schießsportverein ausreicht, um das Fortbestehen des Bedürfnisses zu begründen.